„Erkenne dich selbst“ stand über dem Eingang des Orakels von Delphi. Die Sehnsucht des Menschen, herauszufinden, wer er ist, zeigt sich in der Bereitschaft, auf alle möglichen Fragebögen zu antworten. Bei einer Recherche von „answer the public“ fragen sich Menschen auch, welches Tier oder Element sie sind und welches Land zu ihnen passt. Natürlich wollen auch viele wissen, welches der richtige Test für sie ist. Selbsterkenntnis ist der Schlüssel zu einem „Guten Leben“, aber kann ein Test da wirklich helfen? Und ist das ganze, bei der Komplexität von sich verändernder Identität, wirklich Antwort geben?

Meine Erfahrungen mit 3 zentralen Persönlichkeitstests: Reiss-Profile, MBTI und Profile Dynamics

 

Persönlichkeitstests werden im Business-Coaching primär in der Karriereberatung, in der Organisationsentwicklung, bei der Berufs- oder Personalauswahl, bei Teamzusammensetzungen und im Life-Coaching eingesetzt.

Ich habe mit dem Reiss-Profile, dem MBTI – Myers-Brigg-Type-Indikator und dem Persönlichkeitsinstrument Spiral Dynamics gearbeitet.

 

Das Reiss-Profile

 

Das Reiss Profile unterscheidet 16 Lebensmotive, denen ein Mensch stark, mittel oder schwach ausgeprägt folgt.

Motive gelten als Strebungen von Menschen. Sie sind laut Steven Reiss, dem Erfinder des Reiss-Profiles:

Anerkennung, Beziehungen, Essen, Familie, körperliche Aktivität, Macht, Rache, Ordnung, Neugier, Ehre, Schönheit, Idealismus, Status, Ruhe, Sparen und Unabhängigkeit.

Je nachdem, wie stark ein Motiv ausgeprägt ist, schafft die Handlung aus dem Motiv heraus eine starke Befriedigung. Das hat z. B. Einfluss auf die Berufswahl und Lebensweise. Daher wird das Reiss Profile gern zur Karriereberatung und im Life-Coaching eingesetzt.

Strebt ein Mensch nach Macht (Einfluss) und Status und hat ein hohes Rachemotiv, wird er sicher an anderen Stellen in einem Unternehmen oder Aktivitäten im Leben glücklich werden, als wenn er Familie, Ruhe und Anerkennung im Fokus hat.

Tänzerin

Ich denke da an eine Frau, die ihre Motive wie Macht und Wettkampf und körperliche Aktivität in der Firma nicht ausreichend leben konnte, aber dennoch keinen Wechsel vornehmen wollte. Ein Ergebnis des Coaching auf der Grundlage des Reiss-Profiles war, dass sie Tanzen als Leistungsport auswählte. Dadurch konnte sie in ihrer Freizeit ihre Motive vollends befriedigen, was die Einbußen auf der Arbeit für sie kompensierte.

Ein Motiv drängt uns nahezu, gelebt zu werden. Ich erinnere mich noch daran, als ich die Zertifizierung zum Reiss Profile-Master (RMP) machte, ich in der Pause mit Menschen am Tisch saß, die ein hohes Essens-Motiv hatten. Sie unterhielten sich genussvoll die ganze Zeit über Essen, wo es besonders gut zubereitetes Fleisch gab etc. etc.

Mein Essens-Motiv ist gering ausgeprägt, was heißt, ich esse hungerstillend. Ich esse zwar sehr gern qualitativ gutes Essen, habe aber keine Motivation, es sei denn, für Freunde, es selbst herzustellen. Daher auch mein Traum, eines Tages eine Köchin einzustellen 😉 Mein Beitrag zu dem Thema wäre im wahrsten Sinne des Wortes in 2 Minuten gegessen gewesen…

Wenig überraschend war für mich das Ergebnis beim Reiss-Proifle, ein hohes Neugiermotiv zu haben. Das hätte ich längst auch ohne den Test gewusst.

Motive sind handlungsleitend. Sie zu kennen, gibt damit eine Orientierung, auf was man im privaten und beruflichen achten sollte.

Beispiel eines Kunden, dem Status nicht wichtig war

 

Das wäre auch für einen weiteren Kunden von mir gut gewesen, hätte er gewusst, dass sein Status-Motiv sehr niedrig ist. Ihm war es einfach nicht wichtig, z. B. seinen Status durch „Mein Haus, mein Boot, mein Mann“ deutlich zu machen.

Allerdings hatte er, auf das Anraten eines Beraters, ein Ladengeschäft in Hamburg mit Statusartikeln wie teuren Uhren etc. eröffnet. Gewinnträchtig verkauft hat er nicht, was einer der Gründe war, warum er zu mir kam. Menschen spüren unbewusst, ob jemand dahintersteht (in der Tiefe motiviert ist) etwas zu tun.

Er kam einfach nicht authentisch rüber, denn bei all seinen hervorragenden Fähigkeiten als Verkäufer. Er konnte seinen Kunden, weil es nicht seinem Motiv entsprach, nicht deutlich machen, dass der Besitz von Statussymbolen super ist und mehr davon zu haben noch besser ist.

So kauften sie oft nur das Minimum – und sein Laden dümpelte vor sich hin. Anhand des Reiss-Profiles haben wir damals seine Stärken herausgearbeitet. Für ihn war Sparen superwichtig und Ordnung. Er hat am Ende sein Geschäft aufgegeben und sich einen lukrativen Job in der Versicherungsbranche gesucht, in dem er glücklich wurde und am Ende mehr verdiente als jemals mit seinem Laden.

Fazit: Seine Lebensmotive zu kennen hilft enorm bei der Lebensgestaltung.

 

Der MBTI-Myers-Brigg-Type-Indikator rettet Beziehungen

 

Der MBTI ist in den 60gern von 2 Psychologinnen, Myers und Brigg, entwickelt worden.

Fun fact: In Science Fiktion Filmen werden aktuelle Erkenntnisse aus den Wissenschaften oft integriert. Der MBTI als Typologie wurde bei den zentralen Charakteren von Raumschiff Enterprise umgesetzt.

Star Trek

Ich habe schon mal einen ausführlichen Blogartikel zum MBTI geschrieben, den du hier findest.

Der MBTI unterscheidet 4 Kategorien, oder, wie die beiden Psychologinnen es nannten, Präferenzen. Es ist ein wenig so, wie auf welcher Seite ich anfange, meine Zähne zu putzen. Auch das ist eine Präferenz und es anders zu machen, fühlt sich ungewohnt und merkwürdig an und erfordert einfach mehr Aufmerksamkeit und Energie.

Intra- und Extravertiertheit – und meint damit, ob ich mehr aus dem Kontakt mit mir selbst oder anderen Energie ziehe. Das hat Auswirkungen darauf, ob ich lieber ein Einzelbüro hätte oder mich in einem Großraumbüro wie ein Fisch im Wasser fühle. Und ja, sie nennen es Intravertiert, weil sie es vom introvertiert abgrenzen wollen, da es ihnen um den Energiebezug ging.

Es zeigt auch, welche Art der Erholung für mich wichtig ist. Der Intravertierte sucht eher Sportarten, die er allein ausführen kann, der Extravertierte neigt eher dazu, sich Manschaftssportarten auszusuchen.

Beim Raumschiff Enterprise war übrigens Spock der Intravertierte und Kirk der Extravertierte.

Intuition (N) und „Sensing“ (S) sind die nächsten Präferenzen des MBTI. Sie besagen, ob ich besser den Wald, also das große Ganze oder den Baum, also das Detail, wahrnehmen kann. Beides hat, wie du dir sicher vorstellen kannst, Vor- und Nachteile. Als Projektmanager:in habe ich besser mehr N und damit dem Überblick. Als Experte kann mir S nicht schaden, wirklich ins Detail gehen zu können.

In Teams ist es wichtig, dass Menschen verstehen, dass es beide Arten, die Welt wahrzunehmen, gibt, denn sonst kriegen sie sich in die Haare. Der N-Typ wird als zu oberflächlich mit wenig Ahnung von der Materie wahrgenommen (Originalaussage eines Teammitglieds), der S-Typ gern schon mal als Korinthenkacker, der einfach nicht fertig wird mit seiner Arbeit, weil er sich im Detail verliert.

 

Gaby, die beste Kollegin der Welt

 

Wenn beide Typen sich akzeptieren, kann, wie ich es selbst erlebt habe, eine sehr fruchtbare Synergie und Arbeit daraus entstehen. Vor gefühlt 100 Jahren, als ich noch angestellt war, hatte ich eine Kollegin, die, im Gegensatz zu mir, eine starke S-Ausprägung hatte.

Wir bekamen die Aufgabe, neue Projekte für die Krebspatienten zu entwickeln. Gaby, meine geliebte Kollegin, kaute sich symbolisch gesehen an den Fingernägeln, weil die Aufgabe, aus dem Nichts ein Projekt aufzustellen, viel zu groß erschien. Ich sagte zu ihr: „Ich geh mal eine Runde am Strand (auf Föhr) spazieren und wenn ich wiederkomme, sage ich dir, was wir machen.“ Was auch klappte.

Als „N“ war es für mich leicht, einen Gesamtentwurf, bei dem es viel Überblick braucht, zu entwickeln. Gaby war happy, nur jetzt fing ich an, vor Stress an den Fingernägeln zu kauen. Denn nun sollten das Projekt in konkrete Arbeitsbögen gegossen werden.

Jetzt kam Gaby ins Spiel, die das ganz einfach fand und meine Idee umsetzte. Am Ende waren wir beide glücklich, dass jeder aus seiner Präferenz heraus aktiv und erfolgreich sein konnte. Hätten wir uns bekämpft, hätte unsere Abteilung in der onkologischen Reha auf Föhr nie einen so guten Ruf erhalten und wir hätten deutlich weniger Freude an der Arbeit gehabt.

Das dritte Präferenzpaar ist die Entscheidungsfunktion T (für thinking) und F (für feeling). Sie beschreibt, ob wir am Ende aus dem Kopf heraus Entscheidungen fällen (Spock „logisch wäre…“) oder aus dem Gefühl (Kirk:“…es hat sich in der Situation einfach besser angefühlt, anders als vereinbart zu handeln“.)

Die einen lieben die Pro- und Contra-Listen, die anderen folgen eher bei den Entscheidungen ihrem Bauchgefühl oder ihrer Intuition. Beides führt übrigens zu einem Ergebnis. In Beziehungen kann dieser Punkt zu diversen Konflikten führen. Oder auch eben nicht, wenn ein gegenseitiges Verständnis entsteht, für die Form, wie der andere tickt.

Das vierte Gegensatzpaar beschreibt, kurz gefasst, wie man die Welt organisiert. Es gibt J (Judging), das für strukturiert-organisiert steht. Und P (Perceiving), das für kreativ-chaotisch steht.

Spätestens beim Aufbau eines Ikea-Schrankes, es sei denn, man ist aus Erfahrung klug geworden, sieht man, wer wer ist. J liest erst die Anleitung und fängt dann an, zu bauen. Und zwar rechtzeitig mit Planung. P fängt schon mal an und muss ggf. am Ende entdecken, dass Schrauben über sind und den Schrank noch mal auseinandernehmen, um sie einzubauen.

Meine Präferenz, mich zu organisieren, ist P und wenn man mich, wie in einem Coaching mal geschehen, in J und eine vorgegebene Form drängen will (statt mit mir zu besprechen, wie ich als P bestimmte Strukturen aufbauen könnte), wird es für beide Seiten anstrengend.

Daher kann der MBTI auch für Coaches und Berater eine Orientierung bieten, was meine Kund:in braucht, statt ihr Dinge überzustülpen. Auch beim MBTI gibt es eine Art Tyrannei, die entsteht, wenn man seine Präferenz natürlich als die einzig Wahre und Richtige sieht.

Aus den 4 Präferenzen ergeben sich aus der unterschiedlichen Zusammensetzung 16 Persönlichkeitstypen, die zu kennen natürlich auch bei der Berufswahl eine kleine Hilfe sein können.

Ich als ausgeprägtes P ahnte mit 14 Jahren schon, meiner selbst noch nicht wirklich bewusst, dass die angebotene Stelle bei der Verwaltung der Post nicht ganz passend sein würde. 😉

Und falls du neugierig geworden bist. Hier ist der Link zu einem kostenlosen Test.

Fazit: Kenne deine Präferenzen und wisse, dass andere Menschen anders ticken als du.

 

Mein derzeit liebster Persönlichkeitstest ist Profile Dynamics.

 

Die Basis ist die komplexe Integrale Theorie „Spiral Dynamics“ vom Entwickler Clare Graves, die von Don Beck und Christopher Cowan weiterentwickelt wurde. Sie sprechen von Werte-Ebenen oder Memes, die man der Einfachheit farblich gekennzeichnet hat. Aus ihnen ergeben sich bestimmte Entwicklungs- und damit auch Handlungsebenen.

Man kann anhand der Integralen Theorie von Spiral Dynamics Menschen, Organisationen und Länder auf die Memes hin untersuchen und daraus gezielt für die aktuelle Entwicklungsebene nötige Wachstumsschritte anbieten.

 

Die 8 zentralen Memes im Überblick

 

 

Kurz zusammengefasst geht es bei ersten, beigen Meme und das reine Überleben. Wasser, Essen, Unterkunft, Kleidung und Wärme sind hier die wesentlichen Dinge, die gebraucht und geschätzt werden. Menschen nach einer Katastrophe oder als Flüchtlinge befinden sich, der Theorie zufolge, erst einmal primär in diesem Bereich.

Im nächsten purpurnen Meme geht es und Sicherheit, Tradition, Vertrauen und Loyalität. Menschen lieben die Sicherheit in Gruppen mit hohem sozialem Zusammenhalt, wie sie sie in Glaubensgemeinschaften, Clans und Fanclubs finden. Das Meme umfasst die Verehrung der Vorfahren und natürlich des Erbes. Und die Weisheit aus dem Animismus.

Das folgende rote Meme ist gekennzeichnet von Macht, Respekt, Stärke, Dynamik, Tatkraft und Ausdehnung. Der Pate, Donald Trump, Dschingis Khan – bei diesen Männern lässt sich vermuten, dass dieses Meme stark ausgeprägt war. Diese Werte-Ebene ist von sogenannten Ego-Zielen geprägt, die den Machterhalt mit all seinen positiven Vorteilen sichern wollen.

Das nächste, blaue Meme, zeichnet sich durch Struktur, Disziplin, Ordnung, Pflicht und Zuverlässigkeit aus. Es zeigt sich in den Gesetzen und Regeln und der Struktur, die z. B. eine Organisation sich gibt und der alle folgen müssen.

Beim orangen Meme finden wir die Lust am Wettbewerb, die Wahrheiten, die aus der Naturwissenschaft entwickelt werden. Hier wird der Status geliebt, der gern nach Außen sichtbar werden darf. Auf dieser Entwicklungsebene will man Ergebnisse sehen und Ziele erreichen. In den Firmen wird auf dieser Entwicklungsebene z. B. das Gehalt an Zielvereinbarungen geknüpft.

Im Bereich des grünen Memes geht es um die Harmonie in der Gruppe. Soziales Denken, Konsens, Empathie und zuhören zu können, prägen als Werte die Haltung. Es entstehen Peergroups. In den Firmen stellt sich die Frage, wie man Mitarbeitende in Entscheidungsprozesse mit einbinden kann.

Beim gelben Meme stehen Kreativität, Innovation, Freiheit, Vision, Analyse und Zukunft im Mittelpunkt. Wenn du mich schon ein wenig kennst, wirst du schnell merken, dass ich mich in diesem Meme wie in Fisch im Wasser fühle. Potenzialentfaltung und Think Tanks passen in dieses Meme.

Im türkisen Meme denkt und handelt man global. Ganzheitlichkeit, Simplicity (denk nur an die tiny houses), Akzeptanz aller Lebensweisen und eine erweiterte Perspektive kennzeichnen diese Ebene. Wo im orangen Meme die Gewinne der Firmen privatisiert und die Kosten auf die Gemeinschaft umgelegt werden, denkt man hier darüber nach, die Ressourcen für die Erde und ihre Bewohner zu schonen und z. B. Initiativen zu entwickeln, wie das Plastik aus dem Meer kommt.

Ich persönlich arbeite, wenn ich ein Persönlichkeitsprofil im Coaching einsetzte, sehr gern mit diesem Tool. Meine Erfahrung ist, dass Menschen auch danach, ohne meine Deutungshoheit, ganz unabhängig vom Bildungsstand, mit ihrem Profil sehr viel anfangen können.

Sie nutzen die Auswertung für Bewerbungen, Positionierungen im Team oder als Selbstständige. Es hilft ihnen, die Binnenstruktur ihrer Beziehungen zu verstehen. Sie können leichter führen, wenn sie wissen, welches Meme am stärksten bei einem Mitarbeitenden ausgeprägt ist. Natürlich hilft es auch beim richtigen Netzwerken, bei der Berufs- oder Firmenwahl oder bei der Selbstführung. Es zeigt auch auf, in welche Richtung die eigene Entwicklung gehen kann.

 

Wie eine „blaue“ Erzieherin ihren Traumjob fand

 

Hier ein kleines Beispiel: Eine Erzieherin hatte ein sehr ausgeprägtes blaues Meme und arbeitete in einem sehr grünen Team. Sie wurde vom Team nicht gerade geliebt, weil sie auf die Einhaltung der in den Teammeetings vereinbarten Handlungsweisen für die Betreuten drängte, die von den grünen Teammitgliedern immer situativ verändert wurden, weil man den Konflikt mit dem Betreuten scheute. Dieser Dauerkonflikt ließ sich, aufgrund mangelnder Bereitschaft, nicht auflösen. Die Mitarbeitende suchte sich eine neue Stelle, in der Zuverlässigkeit, Einhaltung der Vereinbarungen und Teammeeting-Struktur wichtig war. Sie sagte, das Profil habe ihr geholfen, mehr zu verstehen, was ihr wichtig ist und entsprechend steuernd in der Auswahl des neuen Arbeitgebers zu sein.

 

Vermeide Wertetyrannen

 

Die Erkenntnis der eigenen Werte-Ebene hilft im Idealfall auch, dass es nicht zur sogenannten Wertetyrannei kommt.

Jeder Mensch findet seine Haltung natürlich als die einzig richtige und möchte die Welt davon überzeugen, auch genau so zu handeln.

Wenn ein Coach sich seines stärksten Memes nicht bewusst ich, wie ich die Tage als Mentor erlebte, versucht er, sein blaues Verständnis von der Welt den Coachee aufzudrücken. Was natürlich sowohl kein Coaching ist, als auch aus ethischen Gründen gar nicht geht.

Hier als Coach zu erkennen, welches Meme bei seinem Coachee am stärksten ist und ihn darin zu unterstützen, aus dieser Stärke heraus eine für sich gute Lösung zu finden, wäre, aus meiner Mentorensicht, der bessere Weg und am Ende auch qualitativ höherwertiges Coaching gewesen.

 

Persönlichkeitstests sind nicht mehr zeitgemäß

 

All diese Tools bilden, wenn überhaupt, nur einen Teil der Persönlichkeit wieder, zumal sie auf Selbstaussagen beruhen. Daher ist ein vertiefendes Gespräch, am besten gepaart mit psychologischem Wissen, eine perfekte Möglichkeit, die Ergebnisse zu überprüfen und mit der gelebten Realität des Menschen abzugleichen.

Ich halte nichts davon, zu sagen, du bist, wie ich es oft erlebt habe, du bist blau oder rot. Menschen sind so einzigartig und facettenreich, dass ein Test nur eine kleine Nuance von ihm wiedergeben kann. Sich selbst darauf festzuzurren verhindert aus meiner Sicht Entwicklung.

Persönlichkeitstest verhindern Entwicklung

Persönlichkeitstests geben Tendenzen wieder und helfen, wenn man noch nicht gewohnt ist, über sich selbst in einer bestimmten Art und Weise nachzudenken, Einsichten über sich zu gewinnen, die die Selbststeuerung und persönliche Resilienz steigern können.

Gleichzeitig gehe ich davon aus, dass jeder Mensch so einzigartig ist, dass es in einem Persönlichkeitsinstrument nicht, und schon gar nicht, wie beim MBTI in 16 Typen, abbildbar ist.

Es ist ein wenig, als würden wir über die Tests erkennen, dass wir zwei Hände haben. Was wir damit machen ist so vielfältig und wunderbar, dass die Grunderkenntnis zwar nett, aber am Ende in der Tiefe nicht wirklich hilfreich ist.

Wenn man die eigene Lebensaufgabe finden will, hilft ein gutes Coaching, bei dem jemand ein weitreichendes Verständnis von der Welt hat und dir nicht sein System oder Tool als einzigen Weg ins Paradies aufs Auge drückt.

Wie heißt es so schön? Wenn dein einziges Tool ein Hammer ist, wirst du in jedem Problem nur den Nagel sehen.

In diesem Sinne: gute Erkenntnisse.

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