Früher wollte ich Feuerwehrmann werden und stellte mir vor, wie ich, zusammen mit den Kolleg:innen, auf dem roten Auto saß und rasant zum nächsten Brand fuhr, während alle anderen Autos ausweichen mussten. Ich stelle mir vor, wie wir gegen die Flammen kämpften und natürlich Menschen retten konnten. Irgendwie war das ganze total prickelnd. Diese Verdichtung von Zeit, Handlung und Ergebnis hat mich sehr angezogen. Und fasziniert mich immer noch, auch, wenn ich nicht Feuerwehrfrau geworden bin.

Meine Superpower ist, Menschen in Krisen zu begleiten

Die Tage hatte ich ein Human Design Reading und das spannende war für mich, dass Eva mir sagte, mein Hauptthema wäre die Krise, in der ich hilfreich sein könne. Dafür, dass sie mich nicht kannte, fand ich das schon einen guten Treffer. Wir kamen ins Gespräch darüber und ich erzählte, dass ich damit etwas anfangen kann, da ich als Diplom Psychologin immer in Feldern gearbeitet hatte, die von einer Krise gekennzeichnet waren.

Am Anfang meiner Laufbahn als Diplom Psychologin arbeitete ich als Mediatorin beim Täter-Opfer-Ausgleich Bremen in der Gewaltprävention. Eine der Hauptaufgabe dort war, Gespräche zwischen Tätern und Opfern zu moderieren, die sich aufgrund eines Überfalls oder einer Gewalttat außergerichtlich einigen wollten.

Darüberhinaus war ich dafür zuständig, in einem Stadtteil von Bremen einen Beirat aus Polizei, Sozialarbeit und Staatsanwalt:innen aufzubauen, damit wir, auf den Kiez bezogen, konkrete Maßnahmen zur Gewaltprävention entwickeln und umsetzen konnten. Neben dem, dass es beim Thema Gewalt emotional hoch hergeht, hat es mich immer wieder bewegt, wie, z. B. durch eine ehrliche Wiedergutmachung, Heilung auf beiden Seiten geschehen konnte.

Im Projekt „Wenn die Liebe zuschlägt“, in dem ich freiberuflich arbeitete, lernte ich viel von der Sehnsucht von Menschen, geliebt zu werden. Und was sie bereit sind, mit sich machen zu lassen, um zumindest der Illusion folgen zu können, wertvoll für einen anderen Menschen zu sein. Gewalt in Paarbeziehungen ist kein einfaches Thema, schon gar nicht für mich als Romantikerin.

Auch wenn die Menschen in der Krise zu mir kamen, und bereit waren, alles zu tun, um da herauszukommen, sind viele auch in ihre dysfunktionalen und toxischen Beziehungen zurückgegangen, in der Hoffnung, es möge anders werden. Zumal er (meist war es ein er) versprochen hatte, nie wieder zuzuschlagen. Dass die körperliche Gewalt sich oft vorher schon mit emotionaler Gewalt und dem Versuch, die Finanzen unter Kontrolle zu bekommen und die persönliche Freiheit einzuschränken, zeigte sich oft in den Beratungen.

In der Krise liegt meines Erachtens der größte Hebel zu Veränderung, weil der Gewinn bei einer Veränderung einfach spürbar ist. Eben anders als bei einem „es wäre nett, wenn etwas anders sein würde.“

Später arbeitete ich als klinische Psychologin, Gestalt- und Traumatherapeutin auf der schönen Insel Föhr mit Menschen, die an Krebs erkrankt waren. Ich hatte viel Mitgefühl mit diesen Menschen, die oft vor den Scherben ihres, oft auch aufgeschobenen Lebens standen. Und gleichzeitig war ich hoch engagiert, ihnen in dieser schweren Zeit zur Seite zu stehen.

An solchen Punkten im Leben zu stehen erfordert viel Mut, Selbstliebe und Barmherzigkeit mit sich selbst, um die eigene Zukunftsgestaltung wieder in die Hand zu nehmen. Auch hier ist wieder diese Verdichtung von Gefühlen, diese Krise, die Handeln erfordert. Menschen darin begleiten zu können, heißt auch für mich, zu sehen, wie Veränderung geschehen kann, was mein Gefühl, wirksam sein zu können, füttert.

Eine Krise ist wie komplexer Jazz

Eine Krise ist auf eine Art für mich wie komplexer Jazz. Es ist vielfältig, nicht einfach zu erklären oder zu lösen, regt an und lullt nicht ein. Es ist keine Musik, um es sich gemütlich zu machen, sondern bietet Raum, die Resonanz der Seele auf die Musik zu erforschen. Ich liebe Thelonious Monk und skandinavischen Jazz, der von der Weite des Alls und dem Menschsein erzählt.

Als Traumatherapeutin habe ich auch für die Feuerwehr gearbeitet. Die Feuerwehrmänner und -frauen erleben Dinge, von denen ich als Kind keine Vorstellung hatte. Die Geschichten, die sie mir erzählten, und die zu ihrer Traumatisierung geführt hatten, waren nicht lecker. EMDR als Methode war sehr wirkungsvoll, um ihnen helfen zu können.

Aber die Grundlage unserer Zusammenarbeit war, dass ich keine Angst vor Erzählungen von schwierigen Momenten im Leben von Menschen habe. Ich kann, wie es so schön auf psychologisch heißt, ein gutes Containment bieten, einen sicheren Rahmen, in den hinein die Menschen sich entspannen können, um an ihren Traumata zu arbeiten und aus den persönlichen Krisen herauszukommen.

Ich hatte ja klinische Psychologie und Wirtschaftspsychologie studiert. Daher bin ich in meiner Arbeit immer zweigleisig gefahren und habe als Coach und Trainerin in der Wirtschaft gearbeitet. Das führte dann, um es kurz zu machen, dazu, dass ich meinen Schwerpunkt mehr auf Krisen im Business legte. Persönliche Krisen entstanden durch ein Burn-out, andere durch Themen wie sinnvolle Arbeit oder Menschen so zu führen, dass sie nicht den Schlaf rauben.

Bei Einzelunternehmer:innen und kleine Unternehmen lag der Fokus darauf, aus der prekären Situation heraus zu kommen und mehr Umsatz zu machen. Mein Business-Mentoring trägt dazu bei, klar positioniert und selbstbewusst mit den richtigen Strategien die eigenen Angebote auf den Markt zu bringen.

Und wie das immer auch mit der eigenen Entwicklung ist. Ich bin einfach mit Herz und Seele Psychologin, daher liebe ich auch die Einzel-Retreats, dich ich für Menschen an der Ostsee anbiete. Auch hier geht es um Krisen und Wendepunkte im Leben, die eine Neuorientierung fordern.

In der Krise liegt die Chance auf ein gutes Leben und gutes Business

In jeder Krise liegt eine Chance. Das kann ich aus dem Durchleben von privaten, wie eine Trennung aus einer Liebesbeziehung, einer beruflichen Fehlentscheidung, wo ich nicht auf meine Intuition gehört habe und geschäftlichen Krisen, die, wie die Pandemie, von Außen kamen, bestätigen. Ich habe immer wieder, nach einer Zeit der Auseinandersetzung und der Trauer, Lösungen für mich gefunden, die mein Leben reicher machen.

Eine Krise in sich birgt eine große Kraft. Diese zu nutzen lohnt sich, da sie wunderbare Veränderungen in Hinblick auf ein gutes Leben und ein gutes Business möglich macht.

Nur dort gibt es überhaupt erst den Willen, den Mut und die Stärke, eine Veränderung vorzunehmen. Eine Krise trägt zur persönlichen Entwicklung bei, macht resilienter und eröffnet Räume, die man vorher nicht gesehen hat oder sehen konnte.

Eine Krise macht dich stark. Sie fühlt sich nicht immer toll an und dennoch schafft sie, wenn man bereit ist, sich ihr zu stellen, mehr Freiheit und Sicherheit.

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