Wie hast du es geschafft, 24 Jahre als Einzelunternehmer:in, durch alle Krisen hindurch, immer noch auch finanziell erfolgreich am Markt zu sein, wurde ich die Tage gefragt. Wie kommst du in einer immer komplexer werdenden Welt klar? Wie triffst du deine Entscheidungen, wenn gar nicht klar ist, ob die Welt in zwei Monaten noch die ist, wie sie sich heute darstellt? Wie machst du das, auch auf der persönlichen Ebene, immer noch so optimistisch zu sein? Kannst du mir nicht dein Geheimnis, deine geheime Formel verraten? Ich musste etwas nachdenken, weil sich das sicher nicht in einem Satz beantworten lässt.

Resilienzökonomie als Erfolgsfaktor in einer komplexen Welt

Auf der Metaebene, könnte ich sagen, ich bin den Prinzipien einer resilienten Wirtschaft (Christian Schuldt) gefolgt, die darauf abzielt, die richtigen Dinge zu tun, statt die Dinge richtig zu tun. Die sich immer wieder neu erfindet. Die mit Komplexität umgehen kann und mit der offenen, aber handlungsorientierten Haltung des Nichtwissens in die Welt geht. Die für ein gutes Netzwerk sorgt, an der Wirkung des Tuns interessiert ist, statt allein am Ergebnis und an sich selbst Resilienz aufgebaut hat. Ich war selbst verblüfft, als ich etwas über die Resilienzökonomie las und mich und mein unternehmerisches Handeln darin wiederfand.

Ein flexibles Mindset hilft, die Welle der Wirtschaft zu reiten

Auf der psychologischen Ebene, könnte ich sagen, ich habe ein situationselastisches statt ein fixes Mindset. Ich denke nicht in Richtig oder Falsch, sondern halte ein „sowohl – als auch“ aus, dass die vielen Facetten von Wahrheit integrieren kann. Ich denke weniger darüber nach, wer Schuld und wer recht hat, sondern versuche, eine Lösung zu finden, damit wir die Kuh vom Eis bekommen. Und ich bin risikobereit und kann aushalten, auch mal zu scheitern. Im Grunde bin ich eine Langstreckenläuferin – und das zeigt sich auch in meiner langjährigen Selbstständigkeit als Diplom Psychologin, Business-Coach und Medium.

Ich bewege mich im Möglichkeitsraum und bin offen für Neues, statt am Alten, wie ich es bei einigen Unternehmer:innen sehe, zu lange festzuhalten. Ich folge meinen Werten und meiner Intuition, statt mich allein auf meine Logik und analytischen Fähigkeiten zu verlassen. Ich liebe das Konzept des lebenslangen Lernens, weil es Spaß macht und ich, wie ich es bei meiner über 80-jährigen Mutter gesehen habe, nicht irgendwann dastehen möchte und keine Fahrkarte mehr am Automaten kaufen kann.

Ich habe eine lebensbejahende Haltung, weswegen mich das Buch „Trotzdem ja zum Leben sagen“ von Victor Frankl, ein Psychologe, der in einem KZ inhaftiert war, zutiefst berührt und sicher auch in meiner Haltung beeinflusst hat.

Integrales Denken ist der Schlüssel für ein nachhaltiges Business

Ich denke Integral. Ken Wilber hat mich inspiriert, beim Suchen von Lösungen sowohl die 4 Quadranten als auch die Entwicklungsebenen des Konzepts von Don Beck „Spiral Dynamics“ mit einzubeziehen. Die vier Felder, dich ich auch im Mentoring berücksichtige, sind, kurzgefasst, die psychologische Ebene mit den Werten und inneren Konzepten, die Handlungsebene, die Ausbildungen und Fähigkeiten im Blick hat, die mitmenschliche Ebene, wozu die Kommunikations- als auch Konfliktfähigkeit gehört und die Ebene der Welt, die Kultur, Geld, Organisationsform und Gesetze einbezieht.

Ich schätze die Komplexität, die darin liegt. Und die Nachhaltigkeit der Lösungen, die dadurch entstehen. Ich habe beide Ansätze aufgesogen, wie Wasser in der Wüste. Die Theorien von Wilber und Beck sind für mich so einfach und so logisch zugleich.

Mein Gefühlsmanagement ist ausgefeilt und blockiert mich nicht

Emotional habe ich natürlich auch meine Achterbahnfahrten und frage mich, bisweilen, gerade, wenn ich große Entscheidungen gemacht habe, ob sie richtig waren, auch wenn meine Erfahrung zeigt, dass ich mir in allem vertrauen kann.

Ich bin aufgeregt, wenn ich von meinem Büro ein Angebot an einen neuen Kunden schicken lasse.

Vor einem Auftritt werde ich gefühlt zum Rennpferd, das fokussiert und nervös in seiner Box trippelt. Ich schlafe mal schlecht, weil mir zu viel durch den Kopf und das Herz geht. Manchmal arbeite ich zu viel, allein, weil mich meine Arbeit so begeistert.

Ich richte meine Aufmerksamkeit auf die guten Dinge, statt auf das, was nicht so gut ist.

Wir sind die Beleuchter unseres Lebens. Auf der Bühne werden Dramen, Liebesgeschichten, Erfolgsstorys und noch viele andere Geschichten aufgeführt. Jetzt liegt es an uns, worauf wir bevorzugt unseren Scheinwerfer richten wollen. Und das wiederum hat Einfluss darauf, wie ich mein Leben bewerte und erlebe.

Natürlich gibt es Dinge, vor allem, wenn ich sie als ungerecht empfinde, über die ich mich ärgere. Und dennoch versuche ich mich nicht mit meinem Ärger am Ende zu identifizieren. Denn ich bin viel mehr als mein Ärger. Auch das ist eine Haltung, die man üben oder einnehmen kann.

Ich habe gelernt, meine Angst anzuerkennen und dennoch mutig voranzuschreiten und Entscheidungen zu treffen. Und auch neue Wege zu gehen, wenn die Richtung, für die ich mich entschieden habe, sich am Ende als doch nicht so passend für mich herausstellte.

Am Ende denke ich, dass die Liebe die stärkste Kraft ist und vieles (er-)lösen kann. Mit diesem Gefühl versuche ich, in der Welt zu sein, auch wenn es mir, wie du dir denken kannst, nicht immer gelingt.

Ich weiß, dass wir eine unsterbliche Seele haben. Sie ist auf dieser Welt, um Erfahrungen zu sammeln. Seitdem ich dies auf einer tiefen Ebene gefühlt und verstanden habe, bin ich noch entspannter und optimistischer in der Welt.

Ich bin Visionärin, Macherin und Arbeitgeberin

Als Unternehmerin versuche ich immer, am Puls der Zeit zu bleiben und zu antizipieren, was meine Kund:innen brauchen werden und wohin sich der Markt entwickelt. So habe ich mich z.B. Jahre vor der Pandemie gefragt, was die Digitalisierung für mein Business bedeutet. Daraufhin habe ich alle Prozesse auf die Online-Arbeit umgestellt und meine Coachingpraxis in Hamburg gekündigt.

Und, ich erfinde mich immer wieder neu. So bin ich bereit, wenn Türhüter mir Türen zu neuen Möglichkeiten eröffnen, durch diese zu treten und meine Chance zu nutzen. Auf die Frage hin: „Hätten Sie Lust, Trainings zum Thema „Gesund Führen“ zu geben?“, bin ich über Jahre tief in die Konzernwelten eingetaucht und habe dort am Ende auch einen Award für nachhaltige Unternehmensentwicklung bekommen.

Türhüter nenne ich die Menschen (manche nennen sie auch Engel), die an bestimmten Wegkreuzungen auftauchen und einem neue Wege aufzeigen und ermöglichen. Sie haben Zugang zu Räumen, die ich bisher nicht sehen konnte oder zu denen ich bisher keinen Zugang hatte.

Ich folge der Freude und meiner Kreativität und gebe selbst lukrative Kunden auf, wenn ich merke, dass ich nicht mehr inspiriert bin oder wirksam genug sein kann. Und, ich bin hartnäckig und ausdauernd. Ein Freund von mir nennt es meine Terrierqualitäten. Und wer mich persönlich kennt, weiß, dass Lucy, mein Irish Terrier, mich z. B. morgens beim Laufen begleitet.

Auch wenn ich Einzelunternehmerin bin, heißt das nicht, ich mache alles allein. Ich habe einen Menschen für mein Büro angestellt und arbeite mit einer VA – virtuellen Assistenz, für meinen Podcast zusammen. Natürlich buche ich mir immer wieder mal Coachingsessions und besuche Fortbildungen, um mich zu reflektieren und zu aktualisieren.

Weil ich neugierig war, was meine Kunden erleben, wenn sie vom agilen Arbeiten sprechen, nahm ich an einer Fortbildung zum Scrum Master teil. Seitdem kann ich ihnen mit mehr Fachkompetenz auch in dem Bereich zur Seite stehen. Ansonsten treffe mich regelmäßig, offline und online, zum Austausch mit Kolleg:innen. Als Mitglied des ICF – International Coach Federation und PCC – Coach (Professional Certified Coach) stehen auch regelmäßige, coachspezifische Fortbildungen auf meinem Programm.

Am Ende bin ich das, was ich heute bin, auch durch die Menschen, die mich lieben, mit mir befreundet sind und die mir in all den Arbeitsfeldern, in denen ich unterwegs war, ihr Vertrauen geschenkt haben.

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