Der März ist der Monat, in dem meine Mutter Geburtstag gehabt hätte. Sie liebte den kommenden Frühling, das erste Grün, den Gesang der Vögel am Morgen. Man konnte sicher sein, dass sie eine besondere Dekoration an die Wohnungstür gehängt und eine Schale bunter Blumen vor das Haus gestellt hätte. Das nicht mehr erleben zu können, sondern ihr nur noch Blumen in ihrer Lieblingsfarbe aufs Grab legen zu können, schmerzt. Gleichzeitig bin ich froh, dass ich, als sie noch lebte, die nicht immer einfache Beziehung mit ihr auf eine Art geheilt hatte. Das macht den Verlust nicht kleiner, aber tragbarer, anders, als hätte noch viel Ungeklärtes zwischen uns gestanden. Ich war in der Lage, Klarheit für uns, und Raum für eine neue, liebevolle Begegnung zu schaffen.

Ich schaffe Platz für mein neues Sein

Klarheit auf vielen Ebenen zu schaffen, das ist gleichzeitig eine meiner Kernkompetenzen. Ich selbst habe ich diesen Monat ausgeräumt, als gäbe es kein Morgen mehr. Es fing harmlos mit einigen Kleidungsstücken an und dehnte sich auf Bücher, alte Trainings- und Workshop-Unterlagen und -konzepte aus. Danach ging es an das elektronische Entrümpeln von Dateien, Bildern und E-Mails.

Ich habe gefühlt Tonnen von Papier in den Container geworfen. Und Dinge gefunden, von denen ich nicht mal mehr wusste, dass ich sie besaß, wie z.B. Folien für Overheadprojektoren (nutzt dass überhaupt noch jemand?). Ich habe auch „Spielzeug“ für Workshops entsorgt und verschenkt. Als Onlineentrepreneur brauche ich all diese Dinge nicht mehr, dachte ich mir.

Raum schaffen

 

Und plötzlich fingen mein Coachingraum und mein Arbeitszimmer wieder an, zu atmen.

Dieses Aufräumen war gleichzeitig emotionale Arbeit, denn in meinem Fall liefen mir 15 Jahre Selbstständigkeit durch die Hände. Da gab es einige Ah’s und Oh’s, was ich alles an Konzepten entwickelt und mit welchen Kunden ich gearbeitet hatte.

Ich nannte es für mich Identitätsschnipsel, die ich dort fand. Die Trainerin für Führungskräfte, die einen Award für nachhaltige Unternehmensentwicklung bekommen hatte. Die Psycho-Onkologin, die den Workshop „Krebs ist eine Heldinnenreise – jeder Schritt braucht Mut“ angeboten hatte.

Krebs ist eine Heldinnenreise

 

Die Vortragsrednerin, die in der Urania in Berlin über Glück sprach, um nur einige der Teile zu nennen, die mir beim Aufräumen in die Hände kamen. Und für jeden Identitätsschnipsel hatte ich diverse Artefakte in Form von Workshop-Mappen oder Büchern, dich mich daran erinnerten.

Ich entschloss mich, all das loszulassen und auch loszuwerden, weil ich die Schnipsel längst in mein Ich integriert hatte.

Am Ende ging ich noch einen Schritt weiter und schlachtete, als Urgestein des Healthy Leadership, wie eine Kollegin mich nannte, noch meine Cash-Cow.

Wie es mir damit ging, kannst du hier in meinemBlogartikel weiter lesen.

Was mich motiviert, loszulassen: Ich möchte mehr Raum haben für die Mastermind für Menschen, die ihr Soul-Business auf- oder ausbauen wollen. Mit Freude sehe ich schon der Öffnung der Hotels entgegen, weil ich dann endlich am Meer meine Vision Quests anbieten kann, bei denen du zwar viel draußen bist, aber drinnen übernachtest.

Auch das Soul-Business-Channeling soll mehr Raum bekommen, denn es ist eine so segensreiche Arbeit. Es formt sich immer mehr heraus, dass ich auf einer tieferen Ebene mit Menschen arbeiten will, um ihnen zu helfen, ihre Berufung zu leben, was sich auch in einem Soul-Business zeigen kann.

 

Grau ist das neue sexy

 

Spaß gemacht hat mir meine allererste Blogparade „Killen graue Haare das Business von Frauen“, bei dem 27 Unternehmerinnen ihre Erfahrungen und wunderbaren Gedanken verbloggt haben. Die Antwort auf meine, vielleicht etwas provokante Frage war, dass graue Haare keinen negativen Einfluss auf das Business haben. Allerdings könne man sich als Selbstständige seine Kund*innen aussuchen und hättet keine Maßgaben durch Arbeitgeber, die angeregten, die grauen Haare zu färben. Und man war sich einig: Grau ist das neue sexy!

Am Ende hat das Tragen grauer Haare viel mit Selbstbewusstsein, Authentizität und dem eigenen positiven Selbstbild zu tun.

Übrigens berichteten mir einige Frauen, dass sie durch die Texte der Blogparade den Mut gefasst hätten, die Farbe rauswachsen zu lassen um zu sehen, was für ein neuer Look entstehen würde.

Da kann man ja ganz selbstverliebt werden, meinte eine der Bloggerinnen.

Apropos neues Aussehen. Wenn du meine Fotos der letzten Zeit wahrgenommen hast, hast du vielleicht auch gemerkt, dass ich mir die Haare wachsen lasse. Und man sagt ja, neue Frisur, neuer Lebensabschnitt. Ich halte dich auf dem Laufenden.

 

Alma fördert mit ihren Sophisticated Selfies die Selbstliebe

Und, wenn wir schon beim Thema Selbstverliebt und Außenwahrnehmung sind. Im März ging der von Alma Johanns gestaltet Kurs „Sophisticated Selfies“, an dem ich teilgenommen habe, leider zu Ende.

Ich brauche immer wieder Fotos, sei es für meine Blogs, Social Media, die Webseite oder Pinterest.

Alma hat uns Schritt für Schritt gezeigt, wie wir selbst gute Fotos machen können. Sie hat den Blick auf vielen Ebenen geschärft, uns immer herausfordernde Aufgaben gegeben und dann in der Bildbesprechung sehr wertvolle, umsetzbare Tipps geteilt.

Kurz: Ich bin begeistert. Letztendlich sind Fotos Inszenierungen der eigenen Identität. Bei Alma lernt man, seinen ganz eigenen Stil zu finden.

Wenn ich auf den März zurückblicke, in dem ich auch wieder oft in unserer Wohnung am Meer war, ist viel Klarheit entstanden.

Auch über das, wer ich in Zukunft sein und was ich tun möchte, denn wir lieben und leben uns in unsere Zukunft hinein.

Gewinne Klarheit

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