Wenn ich auf den Februar gucke, merke ich mal wieder, wie wichtig für mich Verbundenheit ist. Auch wenn ich nicht die Partygängerin bin, schätze ich doch den Kontakt zu anderen Menschen sehr. In Gruppen mag ich den Austausch und das gemeinsame Lernen. In Freundschaften liebe ich die Begleitung in guten und in schlechten Zeiten.

Ich schließe mich unverhofft dem „Greyhairmovement“ an

 

Wie alles begann: Am Anfang gab es die Aufgabe in der Content Society, über etwas zu bloggen, was eine gerade beschäftigt. Bei mir war es, ein wenig aus Müdigkeit geboren, die Auseinandersetzung mit der Frage, ob ich zu alt für das Rennen im Onlinebusiness bin, verbunden mit dem Gedanken zu meinen grauen Haaren. Und schon, während ich im Co-Blogging mein Thema für den Blogartikel anderen vorstellte, merkte ich, dass ich offenbar einen wunden Punkt getroffen hatte.

Ein Co-Blogging ist übrigens ein Onlinetreffen, bei dem am Anfang die Absicht genannt wird, was man schreiben will und Fragen geklärt werden können. Dann schreibt jede schweigend, es sei denn, sie hat Fragen, die sie im Chat stellen kann, an die Mitbloggerinnen.

Nach der Veröffentlichung auf anderen Kanälen gab es noch mehr Resonanz auf den Artikel, auch von denen, die sonst eher stille Mitleserinnen sind.

Die Blogparade „grey is beautiful“ wurde geboren

 

Das zu erleben inspirierte mich, die Blogparade „Grey is beautiful“ ins Leben zu rufen. Genau genommen musste ich mich erst einmal schlaumachen, was eine Blogparade ist und wie man sie initiiert und durchführt.

Kurz: Man greift ein Thema auf und lädt andere Menschen ein, selbst einen Blogartikel dazu zu schreiben und den mit meiner Webseite zu verlinken. Das macht richtig Spaß, das merke ich jetzt schon, wo erste Bloggerinnen etwas veröffentlicht haben und schafft Sichtbarkeit für alle.

Ich bin mir noch nicht sicher, wie ich das Bild vom Silberrücken finde, den die Inhaber von blogparade.net ausgewählt haben. Man kann bei ihnen eine Blogparade ganz einfach anmelden. Sie thematisieren die Weisheit, aber auch das Sterben, das implizit mit den grauen Haaren an die Tür klopft. Was deren Einleitung auf jeden Fall deutlich macht, wie vielfältig, emotional, tabuisiert und tief das Thema rund um diese Haarfarbe ist.

Das ist der Unterschied zum „Granny-Style“ der jungen Menschen, die sich ihre Haare silbern färben lassen, wie eine mir schrieb. Sie nutzen die Farbe ohne die Implikationen. Das fühlt sich vermutlich einfach anders an.

Ich bin also sehr gespannt auf die vielen Menschen, die ihre Haltung und Meinung zu dem Thema verbloggen werden. Bist du auch dabei?

Social Media funktioniert wirklich gut

 

Die Geschichte: Ich sah im Netz bei Etsy eine schamanische Trommel, die sofort mit mir sprach. Was du vielleicht noch nicht weißt, ich habe mehrere schamanische Ausbildungen und habe selbst Jahresgruppen angeboten.

Eigentlich sollte es ganz einfach sein, die Trommel nach Deutschland zu schicken. Wenn sich da nicht Schnittstellenprobleme zwischen der russischen und der Deutschen Post aufgetan hätten. Olga, die Künstlerin, konnte das gute Stück einfach nicht liefern.

Da sie aktuell die Erfahrung gemacht hatte, dass die Post nach Frankreich funktioniert, fragte ich über Social Media, ob jemand jemanden kennen würde, der in Frankreich lebt, und bereit wäre, das Paket mit der Trommel anzunehmen. Und, voilá. Es gelang. Verena nahm die Sendung von Olga an und schickte mir die Trommel nach Deutschland.

Als Dank schenkte ich ihr ein Soulreading, das ihr, wie sie sagte, sehr weiterhalf, weil es die Themen auf den Punkt brachte.

Am Sonntagmorgen habe ich die Trommel am Meer eingeweiht. Sie sieht wunderbar aus und hat einen fantastischen Klang.

Schamanische Arbeit dient immer der Heilung des Einzelnen und der Gemeinschaft.Daher freue mich schon auf die Vision Quests am Meer, wo sie unter anderem ihren Einsatz finden wird.

 

 

 

 

Wir sind Menschen, die Trost suchen

 

Eine Freundin ist gestorben. In diesen Zeiten. Das Krematorium verbot, dass wir sie begleiten konnten, als sie eingeäschert wurde. Aber wir fanden Wege. Mit schwarzen Masken vor dem Gesicht trafen wir uns in einem Park und hielten ein Ritual zu Ehren von Jan ab.

 

 

Über eine mobile Box wurden ausgewählte Lieder abgespielt. Ihre Frau hielt eine kleine Rede. Wir sangen gemeinsam ein Lied, das mich, wie schon so viele Menschen getröstet hat: “Von guten Mächten wunderbar geborgen“ von dem Pastor der Bekennenden Kirche Dietrich Bonhoeffer. Er schrieb es für seine Frau, wenige Tage, bevor er von den Nazis getötet wurde.

Hier der Text:

Von guten Mächten treu und still umgeben

Behütet und getröstet wunderbar.

So will ich diese Tage mit euch leben

Und mit euch gehen in ein neues Jahr.

Noch will das Alte unsere Herzen quälen

Noch drückt uns böse Tage schwere Last.

Ach Herr gib unsern aufgescheuchten Seelen

Das Heil, für das du uns bereitet hast.

Lass warm und still die Kerzen heute flammen.

Die du in unsere Dunkelheit gebracht.

Führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen.

Wir wissen es, dein Licht scheint in der Nacht.

Refrain:

Von guten Mächten wunderbar geborgen

Erwarten wir getrost, was kommen mag.

Gott ist mit uns am Abend und am Morgen

Und ganz gewiss an jedem neuen Tag.

 

Auch wenn wir uns nicht umarmen konnten, haben wir doch in dem gemeinsam gestalteten Raum, draußen, bei minus 12 Grad, die Verbundenheit gespürt, die so notwendig ist, um das Unfassbare ertragen zu können. Wir sind Menschen.

 

Verbundenheit, Nähe, Gemeinschaft, Unterstützung, Zuhören, Liebe, Freundschaft, Berührung, Austausch – wir sind Menschen, die all das brauchen, um nicht nur körperlich, sondern auch seelisch überleben zu können.

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