Die aktuelle Weltlage hat mich dazu inspiriert, diesen Blogartikel zu schreiben. Die durch den Menschen verformte Natur fängt an, sich zu wehren. Wir haben Überflutungen in NRW, Brände in Griechenland und schmelzendes Eis. Die Taliban marschieren in Kabul ein und das Corona-Virus hält weiter die Welt in Schach. Emotional eine Situation, die die Seele ganz schön schütteln kann. Das führt oft zu einem Gefühl der Ohnmacht, zur Vogelstrauß-Politik und zur Handlungsunfähigkeit. Wie sollen wir uns auch zu all dem verhalten, wenn wir überschwemmt werden von Informationen, Meinungen und am Ende einer diffusen Angst, von der viele berichten.

 

Angst essen Seele auf

 

„Angst essen Seele auf“, so hieß mal ein Film von Rainer Maria Fassbinder. Er hat damit eine Beschreibung geliefert, die die zerstörerische Seite der Angst beschreibt.

Denn das genau findet gerade statt, wie ich aus vielen Berichten entnehmen kann. Angst und Ohnmacht sind ein Geschwisterpaar, das zu oft merkwürdigen Auswüchsen und Fantasien führt.

Angst begrenzt immer: das eigene Denken, Handeln und Fühlen. Wer dann noch wirksam sein will, braucht Mut.

Mut ist Handeln trotz Angst

11 Tipps, damit die Angst nicht siegt

 

Damit unsere Seele von all dem, was gerade passiert, nicht gefressen wird, ist es wichtig, sich zuerst in einen guten Zustand zu bringen.

Es ist ein wenig wie im Flugzeug, du kannst anderen nur helfen, wenn du selbst genug Sauerstoff hast. Als Psychologin habe ich dazu für dich einige Tipps auf Lager, wie du das tun kannst.

  1. Mache dir klar, dass du Angst hast, aber nicht die Angst bist. Nutze folgende Sätze für dich: „Ich habe Angst, bin aber nicht meine Angst. Ich habe Gefühle, bin aber nicht meine Gefühle“. Diese feinsinnige Unterscheidung macht den Unterschied, weil niemals die gesamte Persönlichkeit von der Angst angefressen ist, sondern es immer auch andere Anteile gibt, die handlungsfähig oder optimistisch sind.
  2. Liebe als höchste Kraft ist ein Antidot zur Angst. Der Liebe zu folgen, zu sich selbst, zur Welt und den anderen Menschen schafft Möglichkeiten, wo sonst eher Grenzen alles beschränken. Ich selbst lege z. B. die Hand auf mein Herz und versuche, die Enge, die durch Angst entsteht, durch das Gefühl der Liebe zu ersetzen.
  3. Atme mehrmals am Tag in den Bauch hinein, denn das löst die Verkrampfungen im Solarplexus, die zu einem Gefühl der Enge und damit der Angst führen können.
  4. Überlege dir, wo du, aus deinen Fähigkeiten heraus, Verantwortung übernehmen möchtest und trage zur Veränderung der Welt im Kleinen oder Großen bei. Du kannst, wie ich heute, einen Blogartikel schreiben, der Menschen hilft, du kannst Geld spenden oder überlegen, welche Partei du wählen möchtest oder jemanden in der Nachbarschaft unterstützen..
  5. Lass dich nicht irremachen, sondern informiere dich so gut du kannst aus vielfältigen Quellen. Angst führt immer zu wilden Geschichten. Kinder erzählen daher von den Monstern unter dem Bett oder im Schrank.
  6. Wo kannst du dein Verhalten so ändern, dass es dazu führt, die Welt ein wenig besser zu machen? Vielleicht mal 4 Wochen vegan oder vegetarisch leben? Ein Rad kaufen und das Auto öfters stehen lassen? Auf Flugreisen verzichten?
  7. Setze dich, vielleicht mit diesem Buch, mit deinem verinnerlichten Rassismus und Diskriminierungen auseinander und versuche, deine Haltung zu ändern, denn all das kommt aus der Angst heraus, nicht genug zu kriegen. Am Ende sind es Verteilungskämpfe und die Angst, in einer komplexen Welt nicht mehr klarzukommen, die zu diesen Abwertungen führen.
  8. Eine gute Sache ist auch, wenn Menschen dich ärgern, nicht dem eigenen Ärger zu folgen, sondern herauszufinden, was ihr Beweggrund sein mag. Meist handeln diese Menschen aus der eigenen Angst heraus, weil sie Machtverlust und damit die eigene Ohnmacht fürchten. Das Verständnis entschuldigt nichts, aber es macht deinen Kopf frei überlegen zu können, wie du damit umgehen willst.
  9. Die ätherischen Öle, die bei Angst hilfreich sind: Grapefruit, Bergamotte und Arise aus der Yoga-Collection. Du kannst sie in den Diffuser geben oder, wie Grapefruit, in dein Trinkwasser tun.
  10. Mitgefühl ist eine starke Kraft, die du in diversen Formen nutzen kannst. Mitgefühl führt oft zu guten Ideen, was man ganz praktisch tun kann, um zu helfen oder eine Situation besser zu gestalten. Mitgefühl ist übrigens etwas anderes als Mitleid. Mitleid lähmt, weil man den Schmerz selbst zu spüren meint. Mitgefühl lässt einen handlungsfähig sein, weil ich emphatisch sein kann, ohne im Leid zu versinken.
  11. Hör dir einfach meine Podcastfolge an: „Wie du Sicherheit in der Unsicherheit gewinnst. 5 Aspekte für das Leben in einer komplexen Welt.“

Mir ist klar, dass diese 11 Tipps nur ein Tropfen auf dem heißen Stein sein mögen, aber wenigstens ist sind sie ein Tropfen und je weniger Menschen sich von der zerstörerischen Form der Angst regieren lassen, desto mehr Hoffnung und Mut zur gesellschaftlichen Verantwortung breitet sich aus.

 

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